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Zufriedene Nutzer und erfolgreicher Betrieb der neuen Feuerwache auf dem Marinestützpunkt Hohe Düne

02.02.2022 • Bundesbau im SBL Rostock
Für den Rostocker Marinestützpunkt in Hohe Düne errichtete das SBL Rostock eine neue Feuerwache. Das Gebäude mit einer Grundfläche von ca. 1.200 m² verbindet im Inneren die Funktionen einer großflächigen Fahrzeughalle mit einem zweigeschossigen Gebäudeteil, welcher vor allem der Unterbringung von Personal und Material dient. Die Fahrzeughalle bietet insgesamt sieben Stellplätze für große Einsatzfahrzeuge und beherbergt zusätzlich eine Waschhalle.
Für den reibungslosen Dienstbetrieb von Mannschaft und Personal – insgesamt eine stolze Anzahl von 76 Personen – verfügt die Feuerwache im zweigeschossigen Teil über Umkleide- und Ruheräume, Büros sowie Speise- und Aufenthaltsräume. Ausrüstung, Geräte und Material finden ihren Platz in separaten Lagerräumen, während Reparatur und Wartung, wie z. B. die Schlauchwäsche und -wartung, gleich nebenan in modernen Werkstätten erledigt werden können. Aufgrund dieser vielfältigen Funktionen erstreckt sich der Neubau insgesamt auf einer beachtlichen Nutzfläche von ca. 1.700 m².

Baugrund und Konstruktion

Aufgrund der herausfordernden Bodenverhältnisse am Standort Hohe Düne war für die Gründung der neuen Feuerwache einiger Aufwand nötig, vor allem um die 120 Bohrpfähle herzustellen, die bis in eine Tiefe von 25 Meter reichen. Das Gebäude selbst besteht aus einer Stahlbetonkonstruktion, Mauerwerk sowie einer Vorhangfassade aus Metall. Die Gesamtbaukosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 10 Millionen Euro. Das Investitionsvolumen des Bundes setzte das Staatliche Bau- und Liegenschaftsamt Rostock (SBL) um.

Bessere Einsatzbedingungen

Seit Fertigstellung und Abschluss aller Restleistungen, die aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie noch bis 2021 erfolgten, haben sich Nutzung und Betrieb des Gebäudes mittlerweile sehr gut eingespielt. Dazu beigetragen hat, dass die Arbeits- und Einsatzbedingungen des Personals – welches kontinuierlich im Schichtbetrieb arbeitet – mit dem Neubau wesentlich verbessert werden konnten. Dazu gehört auch, dass es endlich einen hauseigenen Fitnessraum gibt, der für den Dienstsport genutzt wird. Daneben tragen auch kleinere bauliche Details zur Verbesserung des Dienstbetriebs bei. So lässt sich etwa der Lese- und Aufenthaltsraum bei Bedarf leicht mit dem benachbarten Speise- und Unterrichtsraum kombinieren, indem bewegliche Trennwände entsprechend in Position gebracht werden.

Architektur

Hinsichtlich der Architektur vermittelt der Neubau mit geneigten Fassaden- und Dachkanten eine kraftvolle Dynamik, wie man sie von einer Feuerwache bei erfolgreichem Einsatz erwartet. Die matt glänzende Aluminiumfassade verleiht dem Baukörper darüber hinaus eine monolithische und zugleich wehrhafte Wirkung, welche abwechslungsreich von den optisch offen gestalteten Fassaden im Bereich der Fahrzeughalle und der Dachauskragung unterbrochen wird.

Feuerwache Hohe Düne

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