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Wettbewerbsentscheidung über ein Kunstwerk für die Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

16.07.2014 • Kunst am Bau Wettbewerb für Forschungszentrum Pharmakologie, Pharmazie und experimentelle Therapie, Center of Drug Absorption and Transport C_DAT (C_DAT)
Für den bundesweit ausgelobten Kunst am Bau Wettbewerb, um dessen Teilnahme sich im vorgeschalteten Bewerberverfahren insgesamt 182 Künstler und Künstlerinnen beworben hatten, wurden 8 Teilnehmende am Wettbewerb mit der Findung einer Idee beauftragt. Das Land Mecklenburg-Vorpommern, vertreten durch den Betrieb für Bau und Liegenschaften Mecklenburg-Vorpommern, lobte diesen Wettbewerb für eines der neu errichteten Institutsgebäude am Campus des Berthold-Beitz-Platz.
Die Wettbewerbsjury unter Vorsitz von Dr. Dirk Blübaum, Direktor des Staatlichen Museums Schwerin, tagte am 27. Mai 2014 und empfahl die konzeptionelle und über einen Zeitraum von zehn Jahren temporär angelegte Arbeit "Spielen und Forschen" der Berliner Künstlerin Veronike Hinsberg zur Realisierung. Prof. Dr. Johanna Weber, Rektorin der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, zeigte sich erfreut über den äußerst zeitgemäßen Siegerentwurf, der mit seinem konzeptionellen Ansatz hervorragend die innovative Forschungsarbeit am C_DAT widerspiegelt und imstande ist, komplexe Zusammenhänge in der Forschung auf plakative Art einer großen Öffentlichkeit zu vermitteln.
Im Vordergrund dieser Wettbewerbsarbeit steht das Spielen und Teilhaben der Benutzer an einem künstlerischen Prozess. Zu verschiedenen Anlässen des Institutslebens werden Metallschalen, eingelassen in ein Sitzmöbel im Innenhof des C_DAT, mit einer unterschiedlichen Anzahl roter Glasmurmeln mit einem Durchmesser von 3cm befüllt: Schalen und Murmeln sind dabei ausdrücklich zum Spielen und Benutzen da. Im Laufe des künstlerischen Prozesses werden die Kugel nach und nach durch die Benutzer verteilt, sie werden an andere Orte transportiert und dort wieder von ihrer neuen Umgebung absorbiert werden. Studierende, Wissenschaftler und Gäste des C_DAT werden durch Nutzung und Mitnahme einzelner Kugeln Teil dieses künstlerischen Werks, können es selbst mitgestalten und steuern.
Durch die Analogie zur Verteilung und zum Transport von Wirkstoffen im menschlichen Körper, die im Mittelpunkt der Forschung am C_DAT stehen, lassen sich interessante Bezüge zwischen dem künstlerischen Entwurf und der Arbeit des Instituts herstellen.
Mit diesem neuen Kunstwerk für das C_DAT wird die Reihe von künstlerischen Arbeiten, die im Rahmen von Kunst am Bau Wettbewerben schon seit geraumer Zeit gemeinsam mit den neuen naturwissenschaftlich-mathematischen Instituten der Ernst-Moritz-Arndt-Universität am Berthold-Beitz-Platz entstanden sind, durch einen besonderen Entwurf von hohem innovativen und kommunikativen Potenzial ergänzt.

Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten

Von heute bis zum 1. August 2014 sind alle Beiträge im Institutsgebäude C_DAT zu besichtigen. Die Ausstellung befindet sich in den Fluren / Galerien der Geschosse und ist Montags bis Freitags von 8 bis 18 Uhr zugänglich.

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