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Wettbewerb entschieden - Schweriner Künstlerin gewinnt

13.11.2017 • Kunst am Bau, Staatskanzlei in Schwerin
Am vergangenen Freitag dem 10. November 2017 traf sich das Preisgericht für den vom BBL M-V durchgeführten Wettbewerb Kunst am Bau. Gesucht wurde eine Kunst am Bau am Dienstgebäude der Staatskanzlei in der Landeshauptstadt Schwerin, genauer für die Gestaltung des ehemaligen Parkplatzes an der Graf-Schack-Allee. Eine Siegerin wurde gefunden.
Das 6-köpfige Preisgericht setzte sich aus zwei Kunstschaffenden und je einem Vertreter des Staatlichen Museums Schwerins, der Staatskanzlei M-V, der Landeshauptstadt Schwerin sowie des BBL M-V zusammen, die von vier Fachberatern aus dem Landesamt für Kultur und Denkmalpflege, einem Landschaftsarchitekten und zwei Beraterinnen Welterbe (ICOMOS und Stadt Schwerin) sowie den Vorprüfern aus dem BBL M-V Geschäftsbereich Schwerin unterstützt wurden.
Nach gut fünfstündiger Beratung in drei intensiven Wertungsdurchgängen kamen das Preisgericht zu einem einstimmigen Ergebnis. Aus den insgesamt neun eingereichten Entwürfen konnte der Wettbewerbsbeitrag mit der sogenannten Tarnzahl 571113 zum Sieger gekürt werden. Nach Öffnung des verschlossenen Umschlages mit der Verfassererklärung verkündete der Vorsitzende des Preisgerichts Holger Stark die Entscheidung des Preisgerichts. Die Wahl fiel auf die Schweriner Künstlerin Julia Hansen mit ihrer Arbeit "Reigen".
"Die städtebauliche Situation zwischen Schlossstraße, Graf-Schack-Allee und einmündender Klosterstraße ist vom Prinzip der Öffnung geprägt. Die engen Gassen und verwinkelten Straßen der Altstadt weisen Richtung Schloss und münden letztlich ins Offene. Erlebbar wird dies besonders beim Durchgang unter dem Torbogen zwischen Kollegiengebäude I und II. Dahinter öffnet sich die Stadt zum Wasser (Burgsee) und Park (Schwimmende Wiese) - die Freiheit der offenen Partie (Promenade) schließt sich dem an - Raum für geteilte Lebensfreude. In der Plastiken-Gruppe Reigen wird diese gefundene Weite aufgegriffen. Drei überlebensgroße Torsi aus Beton spannen eine Kette zwischen filigranen Details und lastenden Massen." so die Künstlerin zu ihrer Entwurfsidee.
Die Jury würdigte vor allem die Raumwirkung dieser Skulptur und sprach sich dafür aus, den Entwurf zu realisieren. Sie sprach die Empfehlung aus, gemeinsam mit dem beauftragten Landschaftsarchitekturbüro eine Konzeption für die bestmögliche Positionierung des Kunstwerkes auf der Fläche zu erarbeiten. Ebenso soll eine Feinabstimmung zur Frage der Gesamthöhe und der Oberflächenbeschaffenheit der grazilen Betonplastik zur optimalen Einfügung in die Umgebung erfolgen.

Ausstellung

Die Ausstellung der eingereichten Entwürfe in den Räumen des Finanzministeriums M-V in der Schloßstraße 9-11 kann heute und morgen zwischen 9 und 16 Uhr besucht werden. Über weitere Ausstellungsorte informieren wir hier rechtzeitig.
Die Ausstellung war vom 1. bis 20. Dezember 2017 im Dienstgebäude des BBL M-V in der Universitäts- und Hansestadt Rostock zu sehen. Hier ein Blick auf die Eröffnung, bei der Bernd Klinghammer vom BBL M-V, der mit dem Wettbewerb betraut ist, durch die Ausstellung führt.

Schauen Sie sich um: 360°-Panorama von der Eröffnung der Ausstellung am 1. Dezember 2017

360 - Kunst am Bau - Staatskanzlei Schwerin Die Ausstellung in den Diensträumen des BBL M-V in Rostock wurde am 1. Dezember 2017 eröffnet und kann bis zum 21. Dezember 2017 besucht werden. © 2017 Betrieb für Bau und Liegenschaften Mecklenburg-Vorpommern
Klicken Sie auf das Bild und schauen sich um. Vergrößern Sie das Bild mit dem Button rechts unten auf dem 360°-Bild.

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