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Technische Übergabe nach der Grundsanierung des Universitätshauptgebäudes

29.01.2014 • Universität Rostock, Technische Übergabe nach Grundsanierung des Universitätshauptgebäudes
Am 21. Januar 2014 wurde das Hauptgebäude an die Universität Rostock übergeben und erstrahlt nach Abschluss der Grundsanierung in neuem Glanz.
Es ist zweifelsohne eines der schönsten Gebäude der Universität Rostock und erstrahlt nach Abschluss der Grundsanierung in neuem Glanz.
Die Baumaßnahme begann im September 2009 mit ersten Abbrucharbeiten einschließlich Schadstoffentsorgung. Unter Berücksichtigung denkmalschutzrechtlicher Belange wurden die Räumlichkeiten des Hauptgebäudes umfassend grundsaniert. Neben der Erneuerung der haustechnischen Anlagen - WLAN steht ab sofort im gesamten Gebäude zur Verfügung - und Klimatisierung der Aula wurden Anforderungen des Brandschutzes umgesetzt.
Des Weiteren fanden neben der barrierefreien Erschließung mit Rampen und Aufzügen die Belange von Blinden, Sehbehinderten und Gehörlosen Berücksichtigung. Beispielsweise wurden die Beschilderungen im Gebäude mit tastbarer und Brailleschrift versehen; besondere Alarmsysteme, die für gehandicapte Menschen geeignet sind, wurden umgesetzt.
Ein wesentlicher und spannender Bestandteil des Bauvorhabens war die Durchführung der restauratorischen Arbeiten im Eingangsfoyer, der Aula und weiteren repräsentativen Bereichen unter enger Einbindung des Landesamtes für Kultur und Denkmalpflege Schwerin.

Lebensgroße Bronzeskulptur "Metis" im Eingangsfoyer

Weiterhin waren Mittel für Kunst am Bau in der Baumaßnahme enthalten. Nach Auslobung eines zweiphasigen bundesweiten offenen künstlerischen Ideenwettbewerbes wurde der Entwurf des Bildhauers Wolfgang Friedrich aus Rostock zur Ausführung empfohlen. Im Eingangsfoyer steht nun die lebensgroße Bronzeskulptur "Metis", die Göttin des impliziten Wissens.

Optimale Bedingungen für Lehre, Forschung und Verwaltung

Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen 15,3 Mio. €, dabei wurde ein großer Anteil aus dem Konjunkturpaket I finanziert.

Das Universitätshauptgebäude verfügt nach der Grundsanierung neben den Räumlichkeiten für Rektorat und Kanzler über Archivflächen, Büroräume, zwei Hörsäle sowie neun Seminarräume und bietet so optimale Bedingungen für Lehre, Forschung und Verwaltung.

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