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Rostocker Architekturpreis 2016 für Bauprojekt des BBL M-V vergeben

24.06.2016 • Baukultur
Der von der Kammergruppe Rostock vergebene Preis ging in diesem Jahr an den Laborneubau für die Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät der Universität Rostock. Das Land Mecklenburg-Vorpommern investierte mit Unterstützung der Europäischen Union 10 Millionen Euro in das Bauprojekt. Verantwortlich für das Bauprojekt war der Geschäftsbereich Hochschul- und Klinikbau des landeseigenen Betriebs für Bau und Liegenschaften (BBL M-V).
Der Neubau wurde ab Mai 2012 in einer Bauzeit von zwei Jahren errichtet. Für die Planungen beauftragte der BBL M-V die struhk architekten Planungsgesellschaft mbH aus Braunschweig. Der markante Neubau an der Satower Straße eröffnet das universitär genutzte Areal, welches sich bis zum Justus-von-Liebig-Weg erstreckt und in mittelbarer Nähe zum Campus Südstadt zu finden ist.
Die Jury hob die Stärkung der städtebaulichen Ordnung des Neubaus hervor. Ein neues Gesicht mit einem klar gestalteten geometrischen Baukörper in einem organisch gestalteten Freiraum - so stellt sich das ausgezeichnete Bauwerk dar.
Mit seiner transparenten Glasfassade zur hoch frequentierten Satower Straße hin sowie der farblich weinrot-markanten Metallfassade setzte sich der Laborneubau gegen weitere zehn Bauprojekte durch, die von den Bauherren und Architekten eingereicht worden waren. Dazu gehörten u. a. die Firmenzentrale von AIDA-Cruises in Rostock AIDAhome, eine Kindertagesstätte, Familienwohnhäuser und die Neubauten für das Institut für Physik sowie das Department Leben, Licht und Materie.
Der Preis wurde in diesem Jahr zum 16. Mal vergeben. Die Preisverleihung fand bereits am 22. Juni 2016 bei bestem Wetter im Rostocker Stadthafen, in unmittelbarer Nähe zum Matrosendenkmal am Kabutzenhof statt. Die Plakette wird in Kürze bei einem feierlichen Akt in dem ausgezeichneten Gebäude enthüllt werden.
Bereits im Jahr 2005 war ein Bauprojekt des BBL M-V mit dem Rostocker Architekturpreis ausgezeichnet worden. Der Neubau der Chirurgischen Universitätsklinik auf dem Campus Schillingallee hatte es seinerzeit geschafft.

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