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Rostocker Architekturpreis 2005 an Baumaßnahme des bbl-mv vergeben

27.06.2005 • Tag der Architektur 2005
Der Erweiterungsbau der Chirurgischen Universitätsklinik erhält den diesjährigen Rostocker Architekturpreis.

Der Erweiterungsbau der Chirurgie

Im Jahre 1996 lobten wir einen Ideen- und Realisierungswettbewerb für die Universitätsklinik an der Schillingallee aus. Den Wettbewerb gewann die Werkgemeinschaft Haid+Partner und Joedicke+Joedicke aus Nürnberg. Den ersten Realisierungsabschnitt konnten wir im Jahre 1999 mit umfangreichen Vorwegmaßnahmen beginnen. Für den Neubau wurde im Jahre 2001 durch die Finanzministerin Sigrid Keler der Grundstein gelegt. Feierliche Übergabe war am 6. Dezember 2004.

Den Rostocker Architekturpreis...

...wurde am letzten Wochenende zum dritten Mal vergeben. Diesen hatte die Jury - unter Vorsitz des ehemaligen Geschäftsbereichleiters Rostock des bbl-mv Claus Kurzweg - an einen der sechzehn Bewerber zu vergeben. Im Spannungsfeld zwischen Neubau, baulicher Erweiterung und oftmals in Kombination aus mehreren Elementen war zu entscheiden - und die Jury hat sich ihre Entscheidung nicht leicht gemacht.
Es waren ausgeführte Baumaßnahmen wie die Sanierung der Universitätskirche Rostock, die Erweiterung der Kinder- und Jugendneuropsychiatrie in Gehlsdorf und der Erweiterungsbau der Chirurgie der Universität Rostock zu bewerten.

Immerhin waren Maßnahmen zwischen einer Herstellungssumme von 200.000 bis zu 40 Millionen Euro zu vergleichen.

Diese Arbeit ist nicht leicht zu bewältigen. Den dritten Preis machte das Warnemünder Cruise Center des Rostocker Büros Bastmann+Zavracky, den zweiten Preis das Einfamilienhaus des Büros Jastram+Butler am Birkenweg.

Der Erweiterungsbau der Chirurgie,...

...geplant vom Architekturbüro Haid+Partner aus Nürnberg, Projektsteuerung bbl-mv Geschäftsbereich Rostock hat nunmehr diesen Preis gewonnen.
Aus der Rede des Juryvorsitzenden Claus Kurzweg: "Es ist ein hochspezialisierter und hochkarätiger Krankenhausbau, der ein enges Zusammenwirken mit Fachingenieuren und Betriebstechnikern verlangte. Das ist signalhaft für eine weitere Bebauung. Die Erweiterung fügt sich in das Klinikareal ein, besticht durch klare Linien und nimmt die Höhe der angrenzenden Bauten auf. Sie verfügt über eine eigenständige Gestaltsprache und tritt in einen Dialog mit der denkmalgeschützten Bausubstanz".

Wir freuen uns über diese Anerkennung!

Campus Schillingallee, Neubau Chirurgie (Perioperatives Zentrum)

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