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Richtfest in der Kaserne in Hagenow

23.06.2016 • Ernst-Moritz-Arndt-Kaserne
Das neue Wirtschaftsgebäude in der Ernst-Moritz-Arndt-Kaserne in Hagenow ist ein Bauprojekt des Geschäftsbereichs Schwerin des landeseigenen Betriebs für Bau und Liegenschaften Mecklenburg-Vorpommern (BBL M-V). Heute wird der Rohbau mit dem Richtfest - dem Dank des Bauherrn an die am Bau Beteiligten - gerichtet.
Visualisierung des neuen Gebäudes. © 2016 3PO > Bopst Melan Bild größer
Neubau eines Wirtschaftsgebäudes in der Ernst-Moritz-Arndt-Kaserne Hagenow Visualisierung des neuen Gebäudes. © 2016 3PO > Bopst Melan
In den Neubau des Wirtschaftsgebäudes mit Mannschaftsheim investiert die Bundesrepublik 9,6 Millionen Euro. Baubeginn war Ende 2014. Sofern keine den geplanten Bauablauf störenden Ereignisse eintreten, wird das Bauprojekt im Sommer des nächsten Jahres fertiggestellt und vom BBL M-V an den Nutzer übergeben werden.
Die 2.053 m² Nutzfläche befinden sich in 12.061 m³ umbauten Raum in dem zweigeschossigen Baukörper.
Das Erdgeschoss ist mit einem Atrium ausgestattet. Um dieses Atrium sortieren sich Richtung Kasernenmitte das Mannschaftsheim und der Speisesaal der Truppenküche. Diese sind mit großen Glasfassaden ausgestattet durch die Tageslicht einfallen kann.
Der Speisesaal der Truppenküche ist ein großer zweigeschossiger Raum, der alternativ als Veranstaltungsraum genutzt werden kann.
An die beiden Speisesäle schließen sich die Küchenbereiche an, denen wiederum Lager- und Anlieferungsräume folgen. Der hintere Bereich wird durch einen Wirtschaftshof ergänzt.
Das Obergeschoss ist nur teilweise über das Erdgeschoss gebaut. Es beinhaltet die Umkleiden und Sanitärbereiche für das Küchenpersonal sowie die Technikzentralen.
Der Neubau wird in einer Mischbauweise errichtet. Die Außenwände und Decken sind zu großen Teilen aus Stahlbetonfertigteilen hergestellt. Die Innenwände werden überwiegend als Mauerwerk ausgeführt. Alle Außenflächen werden mit einem Wärmedämmverbundsystem versehen, sodass die späteren Wärmeenergieverbrauchskosten reduziert werden.
Die Fassade der Speisesäle sind mit großen Aluminium-Glaselementen ausgestattet. Vor diesen Fassaden wird auf der ganzen Länge des Gebäudes ein Vordach als Wetterschutz angebracht. In den oberen Bereichen der Glasfassade ist ein lamellenartiger Sonnenschutz vorgesehen, die Wirtschaftsbereiche sind dagegen als Lochfassade ausgebildet.
Im Bereich der Speisesäle wird eine Teilfläche für den Aufenthalt im Freien hergerichtet. Später kommen Parkplätze in unmittelbarer Nähe des Gebäudes hinzu.
In Zusammenhang mit diesem Bauprojekt gibt der Bund den Kunstschaffenden die Möglichkeit, Ideen für eine Kunst am Bau zu entwickeln und umzusetzen. Diese Kunst wird zwischen dem Parkplatz und dem Neubau installiert werden.
Das bisher genutze Wirtschaftsgebäude und Mannschaftsheim sind Platten-/Barackenbauten aus DDR-Zeiten. Diese sollen mit Fertigstellung des Neubaus zusammengelegt werden und damit der aktuellen Truppenstärke angepasst werden. Das Altgebäude wird nach dem Umzug der Küche in den Neubau abgerissen werden. Die umfangreiche Haustechnik inklusive der modernen Küchentechnik wird in dem Neubau installiert werden.
Somit verbessern sich die Bedingungen für die Einsatzkräfte des Militärs an diesem Standort weiter. In Kürze wird zudem die Instandsetzungshalle für Kettenfahrzeuge übergeben.

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