7 auf einen Streich
09.09.2026 • Neubauten für die Polizei in Ueckermünde und Friedland
In einen Doppelstreich wurden am 2. September 2026 für die beiden Polizeineubauten in Ueckermünde und in Friedland die symbolischen ersten Spatenstiche mit Festakten begangen. Das Staatliche Bau- und Liegenschaftsamt Neubrandenburg (SBL NB) hat dazu den Minister für Finanzen und Digitalisierung des Landes Mecklenburg-Vorpommern Herrn Dr. Heiko Geue, den Minister für Inneres und Bau des Landes Mecklenburg-Vorpommern Herrn Christian Pegel sowie Vertreter der Polizei eingeladen, um gemeinsam den Beginn der Bauarbeiten zu feiern.
Start in Ueckermünde
Am Vormittag konnten sich die Gäste in Ueckermünde einen Überblick über die Baustelle für den geplanten Neubau verschaffen.
Da die Flächen und Räumlichkeiten des ehemaligen Dienstgebäudes im rückwärtigen Grundstücksbereich während der Bauphase nicht mehr zur Verfügung stehen, müssen vorübergehend geeignete Ersatzlösungen geschaffen werden.
Unter anderem wird die Kriminalpolizei Ueckermünde vorübergehend im Dienstgebäude der Polizei in Pasewalk untergebracht. Darüber hinaus werden im straßenseitigen Dienstgebäude zusätzliche technische Räume geschaffen. Für die Umkleideräume und erforderlichen Nebenanlagen werden Interimscontainer unmittelbar vor dem straßenseitigen Dienstgebäude aufgestellt. Um den Polizeibetrieb während der Bauphase uneingeschränkt aufrechterhalten zu können, haben wir eine separate Stellfläche für die Polizeifahrzeuge einrichten lassen. Dieser Bereich wurde vollständig vom Baufeld getrennt.
Nach Abschluss der vorbereitenden Maßnahmen sowie der vollständigen Freiräumung des ehemaligen Dienstgebäudes können die Abbrucharbeiten beginnen.
Weiter nach Friedland
Nach dem Spatenstich in Ueckermünde zogen die Minister und Gäste nach Friedland, wo auf einem neu erworbenen Grundstück ein weiterer Polizeineubau errichtet wird.
Die vormals landwirtschaftlich genutzte Fläche in der Hagedornstraße soll in den nächsten drei Jahren auf ca. 5.000 m² Platz für ein modernes Polizeigebäude und die erforderlichen Nebenanlagen bieten. Die besondere Herausforderung an diesem Standort besteht in der frühgeschichtlichen Siedlungsgeschichte von Friedland. Unser Grundstücksbereich ist als archäologische Verdachtsfläche ausgewiesen. Vor dem Baubeginn wurden deshalb Archäologische Voruntersuchungen beauftragt. Die Grabungsfachleute konnten interessierten Gästen anhand erster Schürfe einen Überblick über erste Funde vermitteln.
Es ist geplant, dass die Voruntersuchung bis Ende November 2026 abgeschlossen werden können. Anschließend werden Hauptuntersuchungen durchgeführt, um danach mit dem Neubau des Polizeigebäudes beginnen zu können.
Förderung von Bund und EU
Die Baumaßnahmen werden mit Mitteln des Sondervermögens "Infrastruktur und Klimaneutralität" des Bundes und mit Mitteln aus dem Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Für die Durchführung der Maßnahmen ist das SBL Neubrandenburg verantwortlich.
Erste Spatenstiche in Ueckermünde und Friedland
17089 Friedland, Hagedornstraße
17373 Ueckermünde, Liepgartener Straße 17
17373 Ueckermünde, Liepgartener Straße 17