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Planungen für innovativen Neubau vorgestellt

20.07.2021 • Laborgebäude für die Fakultät Maschinenbau, Versorgungs- und Umwelttechnik (MVU)
Das Land Mecklenburg-Vorpommern baut für die Hochschule Wismar - für die zukunftsweisende Fachausrichtung der Technischen Gebäudeausrüstung - ein technisch innovatives Gebäude als Raum im Raum System. Das für das Bauprojekt verantwortliche Staatliche Bau- und Liegenschaftsamt Rostock stellte der Öffentlichkeit die Planungen im Beisein des Finanzministers Reinhard Meyer sowie von Presse- und Medienvertretern am vergangenen Montag (12.07.2021) vor.
Der Neubau, dessen Planungen am vergangenen Montag in der Hochschule vorgestellt worden sind, wird die Anforderungen an Forschung und Lehre optimal erfüllen. Mit den umfangreichen Investitionen des Landes i. H. v. 22 Millionen Euro wird die Fakultät der Ingenieurwissenschaften den Bereich der Maschinenbau/Verfahrens- und Energietechnik als Masterstudiengang mit der nachhaltigen Ausrichtung der Umwelttechnik ergänzen. Die Bedingungen für Forschung und Lehre werden sich deutlich verbessern, der Campus um einen weiteren innovativen Neubau erweitert.

Investitionen in die Zukunft unseres Landes

"Die Hochschule in Wismar ist nicht nur für die Hansestadt von großer Bedeutung. Hier werden die Fachkräfte von Morgen ausgebildet, die im ganzen Land so dringend gebraucht werden. Die Investitionen in Forschung und Lehre sind daher Investitionen in die Zukunft unseres Landes." so Finanzminister Reinhard Meyer bei der Vorstellung des Projekts.
Carmen-Alina Botezatu richtet den Blick nach vorn, denn "Nach dem Abschluss der Planungen beginnt nun im nächsten Schritt die Ausführungsplanung. Im Herbst kommenden Jahres rollen die ersten Bagger, sofern die Vergabeverfahren gut laufen. Als verantwortlicher Bauherr für dieses innovative Bauprojekt planen wir die Fertigstellung des Neubaus für das Jahr 2026" - vorausgesetzt, den Bauablauf hemmende Ereignisse treten nicht ein.

Gläsernes Labor in Wismar

Wegweisend ist hierbei, dass das Gebäude mit seiner erforderlichen Gebäudetechnik selbst zum Anschauungsobjekt für Forschung und Lehre wird und der Digitalisierung des Bauprozess Rechnung tragen kann. Mithilfe von Elementen wie Photovoltaik und "gläsernes Labor" wird Technik praxisnah während der Nutzung sichtbar. Die Studierenden können am Anschauungsobjekt die ersten Erfahrungen der Praxis sammeln. Sie können den Begriff Building Information Modeling (kurz: BIM; deutsch: Bauwerksdatenmodellierung) im eigenen Lehrgebäude sowohl unterrichtet bekommen als auch von Beginn der Planungsphase an gemeinsam mit der Staatlichen Bau- und Liegenschaftsverwaltung des Landes sowie der Hochschule Wismar anwenden.
Der Neubau dient solcher Forschung und Lehre, die sowohl große Maschinen als auch sensible Mikrotechnik wie Elektronenmikroskopen benötigen. Diese gegensätzlichen Anforderungen an Akustik und Tragfähigkeit (laut /leise, erschütterungsarm/ -stark) sind so zu gewährleisten, dass die Nachwuchsingenieure des Landes für alle Aufgaben der Zukunft gut aufgestellt werden (Klimaneutralität).

Lange Wege verkürzen sich

"Mit dem Laborgebäude wird der Außenstandort des Fachbereichs Maschinenbau, Verfahrens- und Umwelttechnik in den Campus in der Philipp-Müller-Straße verlegt. Lange Wege verkürzen sich, noch intensivere, kooperierende Forschung wird möglich. Die Bedingungen für Studium, Lehre und Forschung an der Hochschule Wismar verbessern sich", sagte Wissenschaftsstaatssekretärin Susanne Bowen.

Baufeld für den Neubau MVU

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