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Historischer Hörsaal im Obergeschoss (Bestand) - Der gesamte Innenausbau (Wandpaneele, Bestuhlung, Tafelsysteme, Verschattungen etc.) wird im Zuge der Sanierung fachgerecht demontiert, aufgearbeitet, angepasst und im Erdgeschoss wieder eingebaut. © 2023 SBL Greifswald

Bestandsbau für Lehre und Forschung

30.09.2026 | Bauausführung

Bestandsbau für Lehre und Forschung

30.09.2026 | Bauausführung

Universität Greifswald, Grundsanierung des Altbaus Soldmannstraße 23 für das Institut für Botanik und Landschaftsökologie und die Vogelwarte

30.09.2026 • Hochschulbau
Das Staatliche Bau- und Liegenschaftsamt (SBL) Greifswald saniert das Bestandsgebäude Soldmannstraße 23 und richtet es für eine Weiternutzung durch das Institut für Botanik und Landschaftsökologie und die Vogelwarte her. Das Land Mecklenburg-Vorpommern investiert hier etwa 4,8 Millionen Euro. Voraussichtlich bis 12/2027 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen und das Gebäude an die Universität übergeben werden.

Zielstellung / Umfang der Maßnahme

Das zu sanierende Gebäude, der Altbau Soldmannstraße 23, stand bereits vor Beginn der Sanierungsmaßnahmen, bis zu seinem Freizug im Juni 2026, der Universität als Institutsgebäude für die Botanik und Landschaftsökologie und die Vogelwarte zur Verfügung. Dieser Standort soll erhalten bleiben und auch zukünftig durch die Universität zu Lehr- und Forschungszwecken genutzt werden.
Infolge des zum Teil sehr schlechten Erhaltungszustandes der Bausubstanz ergab sich dringender Sanierungsbedarf. Das Gebäude wird nun grundsaniert, modernisiert und den heutigen modernen Standards und Stand der Technik entsprechend für die Weiternutzung durch dieses Institut hergerichtet. Es wird sowohl innen als auch außen an heutige Bedingungen und Anforderungen angepasst und auch optisch wieder in einen ansprechenden Zustand versetzt.

Standort - Historie - bisherige Nutzung

Der zu sanierende Altbau Soldmannstraße 23 befindet sich im westlichen Stadtgebiet der Hansestadt Greifswald – in der Fetten-Vorstadt – südwestlich der Innenstadt. Er ist Bestandteil des eigenständigen, kleinen naturwissenschaftlichen Universitätscampus, der sich nach Freizug der nahegelegenen Klinikgebäude für die Institute Botanik und Zoologie dort entwickelte. Gemeinsam mit der benachbarten Villa und dem Verbinderbau bildet der "Altbau" ein historisches Gebäudeensemble.
Das Gebäude wurde um 1900 ursprünglich als Molkerei-Lehranstalt errichtet. Seit den 1950er Jahren wird es durch die Universität Greifswald genutzt, zunächst durch das Pharmazeutische Institut, gegenwärtig durch das Institut für Botanik und Landschaftsökologie und die Vogelwarte.
Seit seiner Errichtung wurden am Gebäude bereits einige Umbau- und Bauunterhaltungsmaßnahmen durchgeführt. So erfolgte in den 1950er Jahren u. a. ein Teilausbau des Dachgeschosses zur Schaffung von Arbeitsräumen, die bis zuletzt genutzt wurden.
Bis 2006 waren im Altbau Labor- und Büroarbeitsräume der Physikalischen Chemie untergebracht, die mit Fertigstellung des Neubaus für Biochemie leergezogen und beräumt wurden. Im Rahmen von Bauunterhaltungsmaßnahmen wurden im Jahr 2008 Labor- und Sammlungsräume für die Vogelwarte hergerichtet. Weitere Büroräume wurden durch Arbeitsgruppen der Botanik und Landschaftsökologie genutzt, ebenso stand bzw. steht ein Hörsaal mit historischer Innenausstattung im Obergeschoss zur Verfügung. Das Untergeschoss war bzw. ist derzeit, bis auf wenige Technikräume, weitgehend ungenutzt.

Bestand - Baukonstruktion - funktionelle und bautechnische Besonderheiten

Der Altbau Soldmannstraße 23 wurde in traditioneller Bauweise als ziegelsichtiger Mauerwerksbau errichtet. Es handelt sich um ein zweigeschossiges, unterkellertes Traufenhaus im historisierenden Stil, mit beidseitig, zur Straßen- und Hofseite angeordnetem Frontspieß. Das Gebäude verfügt über drei Vollgeschosse (Untergeschoss, Erdgeschoss, 1. Obergeschoss) und einem teilweise ausgebauten Dachgeschoss. Charakteristisches Merkmal ist das ca. zwei Meter über Gelände herausragende Untergeschoss, auf dem sich die rechteckige Grundrissstruktur wie auf einem Sockel aufbaut.
Das Gebäude grenzt im Norden an die Soldmannstraße und im Westen an das Grundstück einer Wohneigentümergemeinschaft. An der Ost- und an der Südseite ist es mit weiteren Bestandsgebäuden der Liegenschaft baulich verbunden. Die äußere Erschließung erfolgt über eine giebelseitige Außentreppe ins Erdgeschoss und über einen hofseitigen Eingang in das Treppenhaus. Die innere Erschließung erfolgt über das Treppenhaus mit zweiläufiger gewinkelter Treppe sowie über Mittelflure in den Geschossen. Der barrierefreie Zugang zum Gebäude und zu den einzelnen Geschossen ist nicht gewährleistet. Zwei kleine Einzel-WC-Räume sind von den Zwischenpodesten des Treppenhauses zugänglich. Die Sanitäranlagen entsprechen sowohl von der erforderlichen Anzahl als auch vom baulichen und technischen Zustand her nicht den geltenden Anforderungen.
Die Gründung des Gebäudes besteht aus gemauerten Ziegelfundamenten, die in Teilbereichen statisch als nicht ausreichend tief gegründet bewertet wurden. Die Bestandssohlplatte aus Ziegeln und Beton ist in einem sehr schlechten Zustand.
Die gemauerten Außenwände aus Vollziegel in unterschiedlichen Wandstärken sind innen verputzt und, bis auf die westliche Giebelwand, außen ziegelsichtig. Das gesamte Außenmauerwerk weist umfangreiche Schäden z. B. in Form von Rissbildungen, Abplatzungen und Fehlstellen auf. Im Sockelbereich sind Wanddurchfeuchtungen offensichtlich. Die Innenwände bestehen ebenfalls aus Mauerwerk und sind überwiegend verputzt.
Bei den vorhandenen Außenfenstern handelt es sich größtenteils noch um die ursprünglichen Kastenfenster aus Holz aus der Entstehungszeit um 1900. Ein Teil der Fenster wurde in den 1950er Jahren bzw. später ausgetauscht.
Alle Geschossdecken sind als Holzbalkendecken, über dem Dachgeschoss als Kehlbalkendecke ausgeführt und genügen nicht den aktuellen brandschutztechnischen Anforderungen.
Im historischen Hörsaal im Obergeschoss ist die gesamte Innenausstattung aus der Entstehungszeit – Wandpanele, Bestuhlung, Tafelsysteme, Verschattungen etc. – noch vorhanden und befindet sich in einem guten, erhaltenswerten Zustand.

Neues Entwurfskonzept - Nutzung - Funktionalität

Um den aktuellen Anforderungen und Bedarfen an moderne und zeitgemäße Arbeits- und Studienbedingungen zu genügen, wird im Zuge der Grundsanierung sowohl die innere Struktur an den aktuellen Bedarf angepasst als auch das äußere Erscheinungsbild in angemessener Weise wieder in einen optisch ansprechenden Zustand versetzt. Dabei bleibt das Gebäude in seiner ursprünglichen Kubatur und Gestaltung erhalten.
Ziel der Baumaßnahme ist die Herrichtung des Altbaus Soldmannstraße 23 mit Arbeitsräumen für insgesamt 21 wissenschaftliche Mitarbeitende, technische Angestellte und studentische Hilfskräfte sowie mit einem Hörsaal für 55 Personen.
Die Umsetzung des Raumprogramms erfolgt unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit durch größtmöglichen Erhalt vorhandener schadensfreier Bausubstanz und Minimierung von statischen Eingriffen und Maßnahmen. Der Grundriss orientiert sich an der noch vorhandenen historischen Raumstruktur. Wesentliche bauliche Eingriffe bleiben auf spätere Einbauten und Wände sowie umbaubedingtem Abriss reduziert. Zusätzlich erforderliche Trennwände werden als leichte Konstruktionen geplant und ausgeführt.
Etwa ein Drittel des Dachgeschosses war bisher nicht ausgebauter Dachraum. Ein Ausbau zu zusätzlichen Büro- und/oder Abstellfläche wurde im Zuge der Planung geprüft und wird umgesetzt, um den erforderlichen Raumbedarf zu erfüllen.
Der ursprünglich im Obergeschoss vorhandene historische Hörsaal wird aus Gründen des Brandschutzes (fehlender 2. Rettungsweg zur Evakuierung) in das Erdgeschoss umverlegt.
Die Anforderungen von Brandschutz, Bauphysik, Bestandsschutz, Arbeits- und Gesundheitsschutz werden ebenso wie die behindertengerechte Zugänglichkeit sowie größtmögliche Barrierefreiheit Berücksichtigung finden. Die Ausstattung mit modernen Sanitärräumen wird entsprechend Bedarf und Stand der Technik umgesetzt. Belichtung und Belüftung der Arbeitsräume im Dachgeschoss werden an die geltenden Bestimmungen angepasst.
Nach der Grundsanierung werden im Altbau Soldmannstraße 23 folgende Räume und Flächen für das Institut für Botanik und Landschaftsökologie und für die Vogelwarte zur Verfügung stehen:
  • im Untergeschoss: Technikräume, Lagerräume, Putzmittelraum, WC + Behinderten-WC
  • im Erdgeschoss: Hörsaal, Besprechungsraum, Büroräume, WC
  • im Obergeschoss: Labore, Büroräume, Sammlungs- und Geräteraum, WC
  • im Dachgeschoss: Büroräume, Teeküche, WC
Vorab sowie auch planungs- und/oder baubegleitend wurden bzw. werden umfangreiche Untersuchungen durchgeführt, Gutachten erstellt und Fachplaner beteiligt: z. B. Baugrundgutachten, Holzschutz- und Bauwerksuntersuchungen, Gefahrstoffkataster, Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag, statische Untersuchungen, Raumakustik für den Hörsaal.

Bauausführung - konstruktive und bautechnische Maßnahmen und Besonderheiten

  • Teilabbruch Anbau Westseite
  • Schadstoffsanierung, Kellerabdichtung und Gebäudetrockenlegung
  • baubegleitende Fundamentertüchtigungen nach Erfordernis
  • Komplettabbruch Fußböden und abschnittsweise Erneuerung der Sohlplatte im Untergeschoss, Erhöhung Grundbruchsicherheit
  • Gründung Aufzugsschacht mit neuer, abschnittsweise herzustellender Stahlbeton-Bodenplatte
  • Fassadensanierung, Instandsetzung Außenmauerwerk, teilweise Erneuerung im Brüstungsbereich, Erneuerung Außenputz des Westgiebels
  • Herstellung von verlorengegangenen Gestaltungselemente insbesondere in den Giebelbereichen
  • Kompletterneuerung aller Außentüren und Fenster in Anlehnung an den historischen Bestand gemäß aktuellen Anforderungen – Holzfenster mit Isolierverglasung, im Treppenhaus mit VSG-Verglasung, teilweise mit Sonnenschutzverglasung
  • Einbau von neuen, einheitlichen Absturzsicherungen an Fenstern nach Erfordernis
  • Außenliegender Sonnenschutz für Fenster und Gauben auf der Südseite
  • Innendämmung der Außenwände sowie der seitlichen Treppenraumwände  entsprechend Wärmeschutzanforderungen (Dämmputz)
  • Abbrüche bzw. Teilabbrüche von Innenwänden zur Herstellung der neuen Raumstruktur, Schließen nicht mehr benötigter Türöffnungen, Herstellung neuer Türöffnungen
  • Einbau Aufzugsschacht aus KS-Mauerwerk vom Untergeschoss bis Dachgeschoss
  • Errichtung zusätzlicher erforderlicher Innenwände in Leichtbauweise
  • Erneuerung aller Innentüren als Holztüren in Holzzargen bzw. im Treppenhaus als Metall-Glas-Türen in Stahlzargen
  • brandschutztechnische und statische Ertüchtigung der Holzbalkendecken (hochfeuerhemmend) und der tragenden Teile der Geschosstreppe (nicht brennbar)
  • Abbruch und Erneuerung der Decken im Bereich der abzubrechenden WC’s
  • Herstellung einer neuen, gedämmten Kehlbalkendecke über den neu ausgebauten Dachgeschossbereichen
  • Erneuerung von zwei Außentreppen (Hofseite + Giebelseite Untergeschoss)
  • brandschutztechnische Ertüchtigung aller Decken durch unterseitige Bekleidungen
  • Dachsanierung und Kompletterneuerung der Dachkonstruktion
  • Kompletterneuerung des gesamten Dachaufbaus: Dachziegel, inkl. Lattung, Winddichtung, Dämmung, Dampfbremse und Holzschalung
  • Reparatur / Neuerrichtung der Regenentwässerung
  • Herstellung neuer Dachflächenfenster (Dachausstieg)
  • Herstellung neuer Dachgauben straßen- und hofseitig, in ausreichender Größe für die erforderliche Belichtung der Arbeitsräume
  • Gestaltung der neuen straßenseitigen Gauben auf der Nordseite in Anlehnung an die historischen Vorbilder
  • Erneuerung sämtlicher Boden-, Wand- und Deckenoberflächen
  • Fachgerechte Demontage des gesamten Innenausbaus des historischen Hörsaales im Obergeschoss (Wandpaneele, Bestuhlung, Tafelsysteme, Verschattungen etc.), Überarbeitung bzw. Aufarbeitung, Anpassung und Wiedereinbau im Erdgeschoss
  • Ausstattung des Gebäudes mit einem Orientierungs- und Informationssystem

Gebäudetechnik

  • vor Baubeginn Umverlegung des IT-Datenraumes (Knotenpunkt für den gesamten Campus) in den Verbinder
  • Einbau eines rollstuhlgerechten, alle Geschosse erschließenden Personen-Aufzugs als "Kabinenliftanlage" ohne Unterfahrt
  • Abbruch der vorhandenen "Zwischenpodest-WCs", Schaffung neuer WC-Anlagen in allen Geschossen, einschl. behindertengerechtem WC im Untergeschoss
  • Erneuerung von Grundleitungen
  • Erneuerung der kompletten Haustechnik nach aktuellem, modernem Stand der Technik
  • Einbau einer flächendeckenden Brandwarn- und einer Einbruchmeldeanlage entsprechend Nutzeranforderungen, WLAN innen
  • Einbau Laborausstattung mit spezifischen Unterrichtsmöbeln und Versorgungsanlagen in zwei ausgewählten Räumen im 1. Obergeschoss
  • Einbau einer Teeküche im Dachgeschoss
  • Einbau eines elektronischen Schließsystems für das komplette Gebäude
  • Einbau von Gebäudeautomationsanlagen zur Regelung und Überwachung von HLS- und Elektroinstallation
  • Aufschaltung der neuen technischen Anlagen auf die vorhandene Gebäudeleittechnik der Universität Greifswald

Außenanlagen

  • Erneuerung bzw. Neuordnung der Regen- und Schmutzwasserleitungen des Gebäudes
  • Erneuerung sämtlicher Verkehrsflächen (Gehwege, Fahrbahnen, Stellplätze) zwischen den Gebäuden auf der Liegenschaft und barrierefreie Anbindung des Altbaus
  • Abbruch und Erneuerung einer Fahrradüberdachung
  • Einbau von Fahrradanlehnbügeln, Sitzgelegenheiten und Abfallbehälter
  • Wiederherstellung bzw. Neugestaltung der Vegetationsflächen durch Baum-, Strauch- und Heckenpflanzungen sowie Anlegen von Rasenflächen

Sonstige Leistungen und bemerkenswerte Besonderheiten

  • Umsetzung bauakustischer Anforderungen für den Hörsaal
  • Schaffung einer flach geneigten barrierefreien Erschließungsebene in das Untergeschoss am Ostgiebel
  • Taktile Beschriftungen an den Handläufen der Eingangstreppen
  • Einrichtung einer E-Ladesäule im Stellplatzbereich
  • Schaffung von Ersatzlebensstätten für Fledermäuse gemäß "Artenschutz-Fachbeitrag"

Energetische Betrachtung

Im Zuge der Planung erfolgte ein Energieeinsparnachweis gemäß Gebäudeenergiegesetz (GEG 2024). Durch die geplanten und zur Anwendung kommenden wärmetechnischen Maßnahmen wird sich der Jahresprimärenergiebedarf um ca. 40Prozent gegenüber dem Bestand reduzieren. Die Anforderungen nach GEG für einen modernisierten Altbau werden erfüllt. Der Mindestwärmeschutz der Bauteile wird erreicht.  Die Anforderungen an den sommerlichen Wärmeschutz werden umgesetzt – die Fenster der Südseite werden mit Sonnenschutzglas und außenliegendem Sonnenschutz ausgestattet.  Der Einsatz erneuerbarer Energien – Photovoltaik-Anlage auf dem Dach Südseite – wurde geprüft und wird umgesetzt.  Die gesamte Beleuchtung wird komplett auf LED umgerüstet.  Das Gebäude wird wieder an die Fernwärme, die einen sehr guten Primärenergiefaktor aufweist, angeschlossen.

Die wichtigsten Eckdaten bisher bzw. geplant – Universität Greifswald (UG), Grundsanierung des Altbaus Soldmannstraße 23 für das Institut für Botanik und Landschaftsökologie und die Vogelwarte

06.2021 Planungsauftrag zur Erstellung der Bauunterlage (EW-Bau)
08.2022 bis 01.2023 VgV-Verfahren Architekt, Planergewinnung LPH 2 - 4
02.2023 Planungsstart EW-Bau LPH 2 - 4
10.2024 Vorlage EW-Bau (Bleistiftlesung)
11.2024 Beauftragung Anpassung EW-Bau
03.2025 Vorlage angepasste EW-Bau
03.2025 Anerkennung angepasste EW-Bau
03.2025 Aufstellung Genehmigungsplanung
03. bis 08.2025 VgV-Verfahren Architekt, Planergewinnung LPH 5 - 9
09.2025 Beginn AFU-Planung, LPH 5 - 9
08.2026 Baubeginn mit Erschließungsarbeiten
08.2028
Stand: September 2026

Planungsdaten – Universität Greifswald (UG), Grundsanierung des Altbaus Soldmannstraße 23 für das Institut für Botanik und Landschaftsökologie und die Vogelwarte

Bauherr Land Mecklenburg-Vorpommern, vertreten durch das Staatliche Bau- und Liegenschaftsamt Greifswald
Projektleitung SBL Greifswald
anerkannte Gesamtbaukosten ca. 4,81 Mio. Euro
 davon Baukosten ca. 3,53 Mio. Euro
 davon Honorarkosten ca. 1,28 Mio. Euro
Förderzeitraum 2021 - 2027
Nutzungsfläche NUF 1-7 448 m²
Netto-Raumfläche NRF 625 m²
Brutto-Rauminhalt BRI 3.110 m³
Architekt Objektplanung Gebäude LPH 2-4 AIN PLAN GmbH, Neubrandenburg
Architekt Objektplanung Gebäude LPH 5-9, Raumakustik Architekten Johannsen und Partner mbB, Greifswald
Brandschutz Hagen Ing.-Gesellschaft für Brandschutz mbH, Stralsund
Prüfung Brandschutz Dipl.-Ing. Max Guse, ISBM GmbH, Wolgast
Planung Technische Gebäudeausrüstung AIU Architekten- und Ingenieurunion GmbH, Stralsund
Tragwerksplanung LPH 2-3 ISB Kirsch, Greifswald
Tragwerksplanung LPH 4-8 ingenieur.BÜROSTICH+, Potsdam
Prüfung Tragwerksplanung Ingenieurbüro für Baustatik Liebisch und Waldmann GmbH, Neubrandenburg
Thermische Bauphysik Architektin Dipl.-Ing. (FH) Ulrike Lawrenz, Stralsund
Holzschutz LPH 1 Helmut Metzner, Bauingenieur + Sachverständiger für Holzschutz, Negast
Holzschutz baubegleitend Dipl.-Ing. (FH) Jens Putz, Ingenieurbüro für Holzschutz und Bestandsdokumentation, Prenzlau
Bautenschutz Dipl.-Ing. Matthias Ruhnke, Sachverständigenbüro für Hochbau, Bergen
Planung Außenanlagen IBK MV GmbH, Stralsund
Baugrund LPH 2-4 Dipl.-Ing. Hartmut Köhler, Zemitz
Baugrund LPH 5-8 Ingenieurbüro Pohl, Greifswald
Gefahrstoffkataster + LPH 8 RW Umweltberatung GmbH, Greifswald
Anteil beauftragter Planer aus M-V 89,5 Prozent
Anteil beauftragter Firmen aus M-V 89,4 Prozent
Beauftragungsstand 09/2026
Stand: September 2026

Standort Altbau Soldmannstraße 23

17489 Greifswald, Soldmannstr. 23
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Investition in Wachstum und Beschäftigung
Förderprojekt:
Förderung der Energieeffizienz in öffentlichen Gebäuden
Dieses Projekt ist für eine Förderung im Rahmen des EFRE Programms 2021 bis 2027 des Landes Mecklenburg-Vorpommern aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung der Europäischen Union vorgesehen.
Dieses Projekt ist kofinanziert aus Mitteln des Landes Mecklenburg-Vorpommern und wird mit Beteiligung des Finanzministeriums Mecklenburg-Vorpommern umgesetzt

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