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Grundsteinlegung am Justizzentrum in Schwerin

22.03.2022 • Sanierung und Neubau Justizzentrum am Demmlerplatz
Knapp ein Jahr nach dem ersten Spatenstich sind die Bauarbeiten am künftigen Justizzentrum Schwerin fortgeschritten. Von den geplanten Baukosten von fast 28 Millionen Euro sind bisher etwa 4 Millionen Euro ausgegeben. Die Aufträge für Abbruch-, Tiefbau- und Spezialtiefbauarbeiten sowie Baustelleneinrichtung und Rohbauarbeiten gingen dabei vor allem an Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern.
Nachdem im Sommer des vergangenen Jahres der Baubeginn für die beabsichtigte Errichtung eines kompakten Justizzentrums am Demmlerplatz erfolgen konnte und mit aufwändigem Gerät die Baugrube gesichert wurde, wurde nun die Grundsteinlegung für den ersten Bauabschnitt – das Amtsgericht – gefeiert.
Am Freitag, dem 25. Februar 2022, legten der Finanzminister Dr. Heiko Geue und die Justizministerin Jaqueline Bernhard zusammen mit Vertretern der künftigen Nutzer sowie der Landeshauptstadt Schwerin den Grundstein für den Neubau, in dem dann das Amtsgericht residieren wird. Der L-förmige Baukörper wird die neue Raumkante, den nordwestlichen Abschluss des Gevierts (Quartiers) am Obotritenring/Ecke Mozartstraße bilden, wie er bereits bei Errichtung des Landgerichts (1914 bis 1916) planerisch durch den seinerzeitigen Ministerialbaurat Paul Ehmig angelegt war.
Hier, wo bis Ende 2020 noch ein zweigeschossiger DDR-Zweckbau schmucklos Akten beherbergte, wird bis in den Spätsommer ein viergeschossiger Rohbau erwachsen, der den Ort dann neu definiert.

Standort Justizzentrum

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