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Grundstein wird in Rostock gelegt

25.08.2021 • Universität Rostock, Institut für Sportwissenschaft
Als zweite Baumaßnahme des Gesamtprojektes ULMICUM (Entwicklung des Campus Ulmenstraße) entsteht auf der Liegenschaft Am Waldessaum 23a in Rostock der Neubau des Instituts für Sportwissenschaft. Am 10. September 2021 findet die Grundsteinlegung für das Gebäude statt.
Verantwortlich für das 11,2 Millionen Euro umfassende Bauprojekt ist das Staatliche Bau- und Liegenschaftsamt Rostock, dessen Leiterin Carmen-Alina Botezatu die Gäste der Grundsteinlegung am 10. September 2021 auf dem Baufeld begrüßen wird. Den Grundstein legen dann Finanzminister Reinhard Meyer, Bildungsministerin Bettina Martin und der Rektor der Universität Rostock Prof. Dr. Wolfgang Schareck gemeinsam.

Entwurf

Die Entwurfs- sowie Brandschutzplanung für den Neubau des Instituts für Sportwissenschaft erfolgte in Eigenplanung von Cathleen Gehrke vom SBL Rostock. Mit der Ausführungsplanung und Umsetzung wurde das Architekturbüro Anderhalten Architekten beauftragt, das im Rahmen des VgV-Verfahrens das Materialkonzept für die Gebäudefassaden entwickelte.

Der Neubau entsteht als zweigeschossiges Gebäude an der östlichen Grundstücksgrenze im Eckbereich zu den Straßen Am Waldessaum und Rennbahnallee. Das Gebäude nimmt die Kleinteiligkeit der angrenzenden Gartenstadtbebauung auf und gliedert sich nach seinen Funktionen in maximal zweigeschossige Einzelbaukörper, die durch Gebäudefugen miteinander verbunden werden. Die Gebäudefugen dienen der internen Erschließung. Die Einzelbaukörper bilden die drei Hauptnutzungsbereiche ab. Die Eingangshalle verbindet alle Funktionen miteinander.
Zur Straße Am Waldessaum und entlang der äußeren Zuwegung präsentiert sich der Laborbereich. Hier entstehen vier modern ausgestattete Labore für die Forschung und Lehre. Westlich davon, ausgerichtet zu den bestehenden Sportflächen der Liegenschaft, fügt sich eine zweigeschossige Kammstruktur mit Lehr- und Institutsflächen an. Im Erdgeschoss entstehen ein Seminarraum, ein Hörsaal sowie Büros und Technikflächen. Im Obergeschoss sind ausschließlich Büroflächen und zugehörige Nebenräume verortet. Nach Süden, Richtung Wald (Barnstorfer Anlagen) orientiert, liegt die Sporthalle mit den zugehörigen Geräte-, Umkleide- und Sanitärräumen. Sie ist als Einfeldhalle ohne Besucherplätze mit einer Nutzfläche von 405 m² geplant. Die Erschließung der Sporthalle erfolgt über den Windfang des Haupteinganges, so dass eine separate Nutzung der Sporthalle auch außerhalb der Institutszeiten erfolgen kann.

Erschließung

Die Erschließung des Gebäudes für Fußgänger, Radfahrer, Pkw- und Anlieferverkehr erfolgt von der Straße Am Waldessaum über eine neue Zuwegung. Die notwendigen Stellplätze und Fahrradstellplätze werden auf dem Grundstück östlich des geplanten Neubaus angeordnet.

Baufeld des Neubau für das Institut für Sportwissenschaft

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