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Grundstein für das neue Institutsgebäude der Chemie gelegt

23.12.2016 • Universität Rostock, Campus Südstadt
Auf dem Universitätscampus in der Rostocker Südstadt wurde am 14. Dezember 2016 der Grundstein gelegt. Zwischen dem Department Leben, Licht und Materie und dem Leibniz-Institut für Katalyse in der zweiten Reihe von Baufeldern nördlich der Albert-Einstein-Straße, investiert das Land Mecklenburg-Vorpommern mit Unterstützung der Europäischen Union 17,2 Millionen Euro in den Erweiterungsbau der Chemie.
Verantwortlich für das Bauprojekt ist der BBL M-V Geschäftsbereich Hochschul- und Klinikbau. Die Baugrube ist vollflächig ausgehoben, ein Teil der Fundamentplatte ist bereits ausgeführt und die Vorbereitungen für den Rohbau laufen.
Der Grundstein wurde am Mittwoch der vergangenen Woche in einem feierlichen Akt vom Finanzminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern Mathias Brodkorb, dem Rektor der Universität Rostock Professor Dr. Wolfgang Schareck, dem amtierenden Direktor des Instituts für Chemie Professor Dr. Peter Langer, Professor Dr. Ralf Ludwig sowie dem Leiter des BBL M-V Geschäftsbereich Hochschul- und Klinikbau Uwe Sander gelegt.
Entstehen werden in der geplanten Bauzeit von zwei Jahren 2.850 m² Nutzfläche für Forschung und Lehre.
Mit dem Bauprojekt, das gemäß der Kriterien des Nachhaltigen Bauen entsteht, wird der Ausbau des naturwissenschaftlichen Campus in der Südstadt vorangetrieben.
Für das Gebäude ist die Versorgung mit Energie u. a. aus geothermischen Quellen und einer Photovoltaikanlage auf dem Dach vorgesehen.

Das Schlagen von Brücken

Professor Dr. Wolfgang Schareck thematisierte das "Schlagen von Brücken". Während bei den Neubauten für die Physik die Verbindung zwischen Forschung und Lehre durch eine bauliche Brücke realisiert wurde, geht es hier um Brücken zwischen der Chemie, dem Forschungsschwerpunkt Leben, Licht und Materie, dem Leibniz- Institut für Katalyse sowie der Physik - das Zusammenwirken der universitären, der interdisziplinären und der außeruniversitären Forschung.
Die derzeitig unterschiedlichen Standorte der Chemie werden mit Übergabe des Neubaus aufgegeben. Kommunikation und Wege für Studierende und Mitarbeitende der Universität Rostock werden effizienter, die Lehr- und Forschungsbedingungen werden optimiert - es entsteht ein Ort der Spitzenforschung.

Die Fertigstellung des Neubaus ist für Ende 2018 geplant.

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