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Gerüst gestellt, Schloss verhüllt

25.01.2021 • Schloss Güstrow wird saniert
In den vergangenen Wochen ist von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt das Dach des Güstrower Residenzschlosses sehr aufwändig von Schadstoffen befreit worden. Jetzt beginnen weithin sichtbar die Arbeiten an der Außenhülle. Verantwortlich für das Bauprojekt ist das Staatliche Bau- und Liegenschaftsamt Schwerin (SBL).
Seit Beginn des Jahres haben an der Fassade des Westflügels die Gerüstbauarbeiten begonnen. Das Gerüst für den Turm auf dem Westflügel stellt dabei eine besondere Herausforderung dar, da dieses über den Dachfirst mit dem Gerüst im Schlosshof verbunden und hochgradig belastbar ausgeführt sein wird; an dieser Stelle wird das Gerüst dann eine Höhe von rund 36 Metern aufweisen.
Am Nordflügel des Schlosses wird darüber hinaus ein Schutzdach errichtet, damit auch bei schlechtem Wetter gearbeitet werden kann. Für den Transport großer Lasten wird im Februar im Schlosshof ein Kran gestellt, der dann mit seiner Ausladung von 55 Metern alle Baustellen am Schloss erreicht. Sobald die Gerüste gestellt sind, beginnen die mehrjährigen Arbeiten an den Dächern, den Fassaden und Fenstern.
Finanzminister Reinhard Meyer: "Grundlegende Sanierungen brauchen ihre Zeit, deshalb stehen Güstrow lange Baumaßnahmen bevor. Wir haben uns daher entschlossen, das eingerüstete Schloss während der Bauzeit optisch aufzuwerten und die Gerüstplanen der Außenfassaden des West- und Südflügels mit Schlossansichten zu bedrucken. So muss während der Bauzeit nicht ganz auf die Ansicht der Schlossfassade verzichtet werden."
Das Bauprojekt des SBL Schwerin wird voraussichtlich im Jahr 2023 beendet werden. Zusammen mit der Europäischen Union investiert das Land Mecklenburg-Vorpommern rund 28 Millionen Euro in die Sanierung.

Standort Schloss Güstrow

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