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Frühstück, Mittag, Abendbrot - Versorgung der Polizei in Rostock-Waldeck gesichert

22.09.2015 • Versorgungsgebäude feierlich eingeweiht.
Seit der Eröffnung des Versorgungsgebäudes können die Einsatzkräfte der Polizei rund um die Uhr sowohl Vor-Ort als auch im Einsatz verpflegt werden. Das Bauprojekt des BBL M-V Geschäftsbereichs Schwerin ist bereits im Mai 2015 fertiggestellt worden. Die feierliche Einweihung fand gestern statt.
Polizeipräsident Thomas Laum begrüßte am Vormittag zunächst die Gäste und Medienvertreter im ca. 600 m² großen, hell und freundlich gestalteten Speisesaal des Neubaus. Küche, Wache, Poststelle für sämtliche hier untergebrachten Polizeidienststellen sowie Umkleide- und Pausenräume sind auf weiteren mehr als 800 m² im Versorgungsgebäude untergebracht, für dass das Land M-V ca. 4 Mio. € investierte.
Innenminister Lorenz Caffier betonte in seiner Rede die hohe Qualität des Ausbaus der landeseigenen Liegenschaft durch den BBL M-V und der damit verbundenen Verbesserung der Arbeitsbedingungen der hier untergebrachten Einsatzkräfte. Auch die liegenschaftsbezogenen Aufgaben, die vom Objektmanagement des BBL M-V wahrgenommen werden, fanden Eingang in die Rede des Ministers.
Michael Bleyder, Leiter des BBL M-V Geschäftsbereich Schwerin, stellte den 10,1 Mio. € umfassenden 2. Bauabschnitt in Zahlen und Fakten vor, zu dem u. a. der Neubau des Versorgungsgebäude gehört und überreichte anschließend den dazu passenden Schlüssel an den Polizeipräsidenten Thomas Laum und Innenminister Lorenz Caffier. Dabei wies er mit einem Augenzwinkern darauf hin, dass nach dem am vergangenen Donnerstag (16.9.2015) feierlich eingeweihten Polizeizentrum Rostock-Ulmenstraße, nicht jede Woche mit der Übergabe oder Einweihung eines neuen Dienstgebäudes zu rechnen sei. Weitere Bauprojekte zur fach- und sachgerechten Unterbringung der Polizeidienststellen befinden sich jedoch sowohl in Planung (z. B. Polizei in Heringsdorf) als auch im Bauablauf (z. B. Polizei in Wismar).

Hintergrund

Das Versorgungsgebäude als neue Visitenkarte des Polizeistandortes am Rande der Hansestadt Rostock und in der Nähe des Autobahnkreuzes A19/A20 gelegen, ist von den Architekten Bastmann und Zavracky aus Rostock im Auftrag des BBL M-V entworfen und in einer Bauzeit von etwas mehr als 1 1/2 Jahren errichtet worden. Sie ist Teil der Investition des Landes M-V in die Verbesserung der Infrastruktur, der Versorgung der Einsatzkräfte und in den Ausbau des KFZ-technischen Bereichs i. H. v. 10.1 Mio. Euro.
Dem Gesamtausbau der landeseigenen Liegenschaft liegt ein Standortentwicklungskonzept (SEK) aus dem Jahr 2010 zu Grunde. Das Haus 3 ist bereits zum G8-Gipfel 2007 saniert worden. Der weitere Ausbau mit Sanierung des Hauses 2 sowie der Neubau der Einsatzleitstelle folgen bereits dem SEK. Der Rückbau nicht mehr benötigter Gebäude auf der Liegenschaft sowie der weitere Ausbau der dem SEK entsprechenden Nutzung durch die Polizeidienststellen wird in den kommenden Jahren erfolgen.

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