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Forschungs- und Lehrgebäude für die Chemie mit stahlbewehrter Betondecke

24.07.2017 • Universität Rostock, Campus Südstadt
Auf dem Campus in der Rostocker Südstadt geht es voran. Am Rohbau für das neue Institutsgebäude der Chemie ist heute der erste Abschnitt der Decke des 2. Obergeschoss gegossen worden. In der stahlbewehrten Deckenkonstruktion ist eine Betonkernaktivierung enthalten, die das Gebäude später im Sommer kühlen und im Winter heizen wird.
Dafür sind in dieser Woche die untere und obere Bewehrung verlegt worden, in deren Mitte die Leitungen für die Betonkernaktivierung (BKA) enthalten ist. Am vergangenen Freitag sind im Verlauf des Tages von 14 Betonmischern etwa 110 m3 Beton angeliefert, mit einer Betonpumpe auf den Rohbau gepumpt und dort gleichmäßig von den Mitarbeitenden der Firma Neubrandenburger Bau GmbH verteilt worden. Der Beton härtet wird in etwa vier Tagen aus, bevor es mit den Seitenwänden und Trägern für das dritte Obergeschoss weitergehen wird.

Land und EU investieren in den Hochschulstandort Rostock

Das Land Mecklenburg-Vorpommern investiert mit Unterstützung der Europäischen Union aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung 17,2 Millionen Euro in den Neubau. Verantwortlich für das Bauprojekt ist der BBL M-V Geschäftsbereich Hochschul- und Klinikbau.
Entstehen werden in der geplanten Bauzeit von zwei Jahren 2.850 m² Nutzfläche für Forschung und Lehre. Die Fertigstellung des Neubaus ist für Ende 2018 geplant. Mit dem Bauprojekt, das gemäß der Kriterien des Nachhaltigen Bauen entsteht, wird der Ausbau des naturwissenschaftlichen Campus in der Südstadt vorangetrieben.
Für das Gebäude ist die Versorgung mit Energie u. a. aus geothermischen Quellen und einer Photovoltaikanlage auf dem Dach vorgesehen.

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