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Eine Göttin für die Universität Rostock

22.10.2012 | Universität Rostock
Der bundesweite Wettbewerb für die Kunst am Bau im Foyer des Hauptgebäudes wurde am 15. Oktober 2012 entschieden. Finanzministerin Heike Polzin eröffnete am 17. Oktober 2012 in der Universitätskirche Rostock die Ausstellung zum Wettbewerb für die künstlerische Gestaltung im Foyer des Hauptgebäudes mit den Worten "Weißer Rauch ist aufgestiegen.".
Diese Bemerkung bezog sich darauf, dass der BBL M-V bereits im März dieses Jahres einen ersten eingeladenen Wettbewerb leider ergebnislos durchgeführt hatte. Alle Anwesenden zeigten sich anlässlich der Ausstellungeröffnung von der Qualität der Arbeit "Metis" des Rostocker Bildhauers Wolfgang Friedrich nun so überzeugt, dass sich der zusätzliche Aufwand des zweiten bundesweit offenen Verfahrens als gerechtfertigt erwiesen hat. Die Arbeit besteht aus der Bronzeskulptur der Göttin und dem malerisch gestalteten Wandbereich in ihrem Hintergrund.
Der Preisgerichtsvorsitzende Dr. Gerhard Graulich hob hervor, dass der Siegerentwurf in vorzüglicher Weise der in der Auslobung des Wettbewerbs gestellten Aufgabe entspricht: "Im Vestibül des Universitätshauptgebäudes soll ein Kunstwerk geschaffen werden, das die Besucher ins Gebäude leitet, sich im Raum des Vestibüls zu behaupten weiß, ohne ihn zu dominieren, und möglichst auch in Beziehung zum Leitspruch der Universität Rostock "Traditio et Innovatio" tritt."
Das Votum der Jury fiel dementsprechend einstimmig.
Auch der Rektor der Universität, Prof. Dr. Wolfgang Schareck zeigte sich vom Ergebnis sehr erfreut. Seine Vorfreute bezieht sich gerade auch auf den Gestus der Leichtigkeit und Freude mit dem die Figur der Göttin Metis, der Meistwissenden, die Eintretenden empfängt.

Hervorgehoben wurden anlässlich der Ausstellungeröffnung außerdem die hohe Qualität aller 8 eingereichten Arbeiten und die Sorgfältigkeit der Ausarbeitung der Entwürfe. 64 Künstlerinnen und Künstler aus dem gesamten Bundesgebiet hatten sich mit Ideenskizzen für die Wettbewerbsteilnahme beworben. Für die zweite Runde ausgewählt wurden daraus 6 Teilnehmer und zwei weitere aus dem ersten ergebnislosen Verfahren.
Für die Realisierung des Siegerentwurfes stehen dem Künstler 44.000 € zur Verfügung. Alle Beteiligten werden sich anstrengen, dass im kommenden Jahr die Göttin zur Eröffnung des dann vollständig sanierten Hauptgebäudes ihren Platz eingenommen hat und die Besucher mit leichtem Schwung begrüßt.

Die Ausstellung ist noch bis einschließlich 11. November 2012 in der Kirche des Klosters zum Heiligen Kreuz (Universitätskirche) zu sehen.