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Die "Landwirtschaft" versorgt das Amt für Landwirtschaft in Parchim mit Wärme

06.04.2009 • Nutzung erneuerbarer Energien
Seit Februar 2009 wird das Amt für Landwirtschaft (AfL) in Parchim mit Fernwärme aus einer Biogasanlage versorgt.
Ziel des Einsatzes erneuerbarer Energien ist die Schonung der fossilen Energieressourcen bei gleichzeitiger Unabhängigkeit von Energieimporten.

Haushalt des Landes und Umwelt werden geschont

Für die Umstellung der Versorgung des AfL mit Fernwärme aus der Biogasanlage der Gut Parchim Agrarprodukte GmbH & Co. KG zeichnet des BBL M-V als Eigentümer und Vermieter der landeseigenen Grundstücke und Gebäude verantwortlich. Hier hat unser Geschäftsbereich Schwerin das AfL nicht nur fach- und sachgerecht untergebracht, sondern darüber hinaus einen Beitrag zur Entlastung des Landeshaushaltes und der Umwelt geleistet: es werden etwa 2.000 € Heizkosten eingespart und 30 Tonnen weniger CO2 ausgestossen.
Durch die Vergärung von nachwachsenden Rohstoffen, wie z. B. Mais und von organischen Substanzen wie Gülle oder Mist entsteht Biogas. Das entstehende Methan und Kohlendioxid wird hierbei kontrolliert verbrannt, d. h. die Energienutzung ist CO2-neutral.
Das so gewonnene Biogas wird zur Energiequelle für den Betrieb einer Kraft-Wärme-Kopplungsanlage zur Erzeugung von Strom und Wärme. Ein Teil der Wärme wird in der Biogasanlage für die Erwärmung der Gärbehälter genutzt. Die überschüssige Wärme wird für die Fernwärmeversorgung von Abnehmern wie z. B. das Amt für Landwirtschaft bereitgestellt.

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