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Bohrpfähle zur Gründung werden gesetzt

21.09.2020 | Neubau Polizeihauptrevier (PHR) und Kriminalkommissariat (KK) Stralsund
Am Donnerstag, den 10. September 2020 besuchte Heiko Miraß, Staatssekretär im Finanzministerium Mecklenburg-Vorpommern, die Baustelle für den Neubau PHR und KK in der Barther Straße in der Hansestadt Stralsund. Anlass der Besichtigung der Baustelle war der Beginn der Arbeiten zur Gründung mit Bohrpfahlgerät – anstatt des sonst üblichen symbolischen Ersten Spatenstichs.
Neben dem Staatssekretär waren auch Stefan Wenzl, Leiter der Abteilung Staatshochbau, Liegenschaften, Staatliche Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen des Finanzministeriums M-V, Polizeipräsident Nils Hoffmann-Ritterbusch, der Leiter der Polizeiinspektion Stralsund Dr. Michael Peters sowie Planer und Pressevertreter der Einladung gefolgt.
Nach Begrüßung durch Stephan Aufdermauer, Leiter des für die Baumaßnahme verantwortlichen Staatlichen Bau- und Liegenschaftsamtes Greifswald (SBL), und dem anschließenden Grußwort durch den Staatssekretär erläuterte Architekt Christoph Meyn von der gmw planungsgesellschaft mbH aus Stralsund die Besonderheiten der Pfahlgründung und gab einen Überblick über das geplante und nun in die Ausführung gehende Bauvorhaben.
So waren vor dem eigentlichen Baubeginn zunächst umfangreiche Vorbereitungs-/Herrichtungs- und Abbruchmaßnahmen erforderlich. Die auf dem Grundstück befindlichen Bestandsgebäude der KK Stralsund, eine Garagenanlage, ein Funkturm und mehrere kleine Nebengebäude mussten abgebrochen werden.
Im Zuge der Gründungsarbeiten werden insgesamt 108 Pfähle in den Boden gesetzt, darauf kommt ein Gitter aus Stahlbetonbalken, welches anschließend das Gebäude aufnehmen und tragen wird.
Der leicht gebogene Baukörper wird sich harmonisch an den Straßenverlauf anpassen und städtebaulich die Erweiterung des Blockrandes in Höhe und Kubatur betonen.
Derzeit sind ca. 30 Prozent der Leistungen beauftragt, die restlichen Leistungen befinden sich im Ausschreibungsverfahren. Der Anteil der an Firmen aus M-V vergebenen Leistungen beträgt ca. 90 Prozent. Wenn alles planmäßig läuft, ist mit dem vorgesehenem Bauende im Dezember 2022 zu rechnen.