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Das Baumanagement - Kerngeschäft der Staatlichen Bau- und Liegenschaftsverwaltung des Landes

24.01.2022 • Staatlicher Hochbau
Wir bauen MV. Landesbau, Bundesbau sowie das Bauen für die Hochschulen und Universitäten in Mecklenburg-Vorpommern gehören zu unserem Kerngeschäft im Rahmen des Staatlichen Hochbaus in Mecklenburg-Vorpommern.

Bauen für das Land und den Bund

Die Bauaufgaben des Landes für die Hochschulen und Universitäten, einschließlich der Universitätsmedizin, am landeseigenen Gebäudebestand sowie den militärischen und zivilen Einrichtungen des Bundes in Mecklenburg-Vorpommern werden von uns, der Staatlichen Bau- und Liegenschaftsverwaltung (SBL-MV), vorbereitet, geplant, ausgeschrieben, überwacht, fertiggestellt und dann zur Nutzung übergeben.
Die Bauprojekte sind gekennzeichnet durch einen hohen Anspruch sowohl an die technische Funktionalität, Wirtschaftlichkeit als auch an die gestalterische Qualität der Gebäude.
Dem Staatlichen Hochbau kommt hier eine besondere Vorbildfunktion bezüglich der Förderung der Baukultur und der Pflege des baukulturellen Erbes zu. Wir setzen im Baumanagement unsere baufachlichen Kompetenzen vorrangig für die Wahrnehmung der Aufgaben ein, für die wir als Bauherr verantwortlich sind. Darüber hinaus planen wir auch Investitionen und Instandsetzungen mit eigenem Personal und übernehmen deren Bauüberwachung.
In den kommenden Jahren investieren das Land – auch mit Unterstützung der Europäischen Union – und der Bund umfangreich in die gebaute Umwelt Mecklenburg-Vorpommerns. Neubauten werden entstehen, bestehende Gebäude ausgebaut und erweitert sowie landeseigene Liegenschaften saniert. Mehrere Hundert Millionen Euro fließen dann u. a. in die denkmalgerechte Restaurierung der Alten Post in der Landeshauptstadt Schwerin, in ein neues Aus- und Fortbildungszentrum der Zollverwaltung des Bundes sowie das Archäologische Landesmuseum in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock, in die aufwändige Sanierung eines Teils des Kolosses von Prora auf der Insel Rügen, in die Infrastruktur auf dem Flugplatz Rostock-Laage, in die Kasernen der Bundeswehr in Hagenow, Bad Sülze, Parow, Torgelow und Trollenhagen, in innovative Institutsgebäude der Universitäten und Hochschulen in Greifswald, Rostock, Wismar, Neubrandenburg und Stralsund sowie in das letzte erhaltene Renaissanceschloss der pommerschen Herzöge in Ludwigsburg. Jede Menge weiterer Bauprojekte stehen noch auf der Tagesordnung. Mittel aus dem Landes- und Bundeshaushalt sowie aus den Europäischen Förderprogrammen ELER*1 und EFRE*2 stehen dafür zur Verfügung. Diese spannenden und teilweise einzigartigen Projekte setzt das Baumanagement in unseren vier Staatlichen Bau- und Liegenschaftsämtern um.
Und während die Bauten für den Bund sowie die Hochschulen und Klinika nach Fertigstellung an unsere Auftraggeber in deren Bewirtschaftung übergeben werden, bleiben die landeseigenen Liegenschaften in unserer Hand. In diesen Liegenschaften bringen wir die Dienststellen des Landes bedarfsgerecht unter. Dem Verschleiß durch die Nutzung der Gebäude wirken wir im Rahmen der regelmäßigen Bauunterhaltung entgegen. So erhalten wir mit Fach- und Sachkunde die in Gebäuden gebundenen Vermögenswerte des Landes. Und auch der Bund sieht seinen Bestand an Grundstücken und Gebäuden ganzheitlich. Dafür werden feste Sätze an Bauunterhaltungsmitteln eingeplant, die dann bei der SBL-MV beauftragt und umgesetzt werden.
Als Spezialverwaltung bieten wir also ein ausgesprochen breites Spektrum an Projekten, die wir in hoher Qualität umsetzen. Termin-, Kosten- und Qualitätsmanagement sowie die Kontrolle der vertraglich vereinbarten Leistungen der beauftragten freiberuflichen Architektur- und Ingenieurbüros spielen bei der Wahrnehmung unserer Aufgaben als Bauherr eine besondere Rolle.

Partner der privaten Bauwirtschaft

Somit werden wir auch künftig ein kompetenter und fachkundiger Partner der privaten Bauwirtschaft sein. Durch die öffentliche Ausschreibung der Bauleistungen nach Einzelgewerken ist das Land Mecklenburg-Vorpommern weiterhin ein wichtiger Auftraggeber für mittelständische Baufirmen und Handwerksbetriebe.
ELER*1 – Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums
EFRE*2 – Europäischer Fonds für regionale Entwicklung