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Architekturwettbewerb zum Neubau für das Archäologische Landesmuseum

03.02.2022 • Einladung zur Pressekonferenz am 16. Februar 2022 um 13 Uhr in der Nikolaikirche Rostock
Im Auftrag des Landes Mecklenburg-Vorpommern wird das Staatliche Bau- und Liegenschaftsamt Rostock (SBL) an herausragender Stelle im Christinenhafen der Hanse- und Universitätsstadt Rostock einen Neubau für das Archäologische Landesmuseum Mecklenburg-Vorpommern errichten. Im Rahmen eines internationalen Architekturwettbewerbs wird für den Museumsneubau an der Schnittstelle zwischen Land und Wasser eine wegweisende städtebauliche und architektonische Lösung gesucht.
Ideen für einen Baukörper werden gesucht - im Bereich der orange markierten Fläche soll der Neubau entstehen  - die genaue Position ist in der Ausschreibung beschrieben. © 2018 Holger Martens  Rostock Bild größer
Im oder am Wasser? Ideen für innovatives Museum werden gesucht! Ideen für einen Baukörper werden gesucht - im Bereich der orange markierten Fläche soll der Neubau entstehen - die genaue Position ist in der Ausschreibung beschrieben. © 2018 Holger Martens, Rostock
Am 15. Februar 2022 wird sich ein mit ausgewiesenen Expertinnen und Experten der Fachrichtungen Architektur, Archäologie, Museumskunde sowie Vertreterinnen und Vertretern der Landesregierung sowie der Hanse- und Universitätsstadt Rostock besetztes Gremium für die beste Lösung entscheiden.

Einladung zur Pressekonferenz

In einer Pressekonferenz am 16. Februar 2022 um 13 Uhr werden im Beisein der Ministerin für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten Bettina Martin und der Staatssekretärin im Finanzministerium Dr. Carola Voß die besten Entwürfe und das Gewinnerteam der Öffentlichkeit präsentiert. Als Presse- und Medienvertreter sowie als Beteiligte  des Verfahrens sind Sie zu der Pressekonferenz eingeladen. Bitte melden Sie sich hier an! 

Weitergehende Projektinformationen

Mit dem Museumsneubau erhält das Archäologische Landesmuseum Mecklenburg-Vorpommern den seit langem erwarteten Ort für die zeitgemäße Präsentation des archäologischen Erbes Mecklenburg-Vorpommerns und zur wissenschaftlichen Vernetzung.
Das Land Mecklenburg-Vorpommern stellt hohe Anforderungen an den Neubau und lobte aus diesem Grunde im Mai 2021 einen interdisziplinären Realisierungswettbewerb aus. Der gesuchte Entwurf soll nicht nur unverwechselbar sein und ein hohes Maß an Aufenthaltsqualität im Kontext der gesamten Entwicklung des Stadthafens Rostock auch in unmittelbaren Zusammenhang mit den Projekten der BUGA 2025 bieten, er soll auch mit höchstem gestalterischen Anspruch den Übergang von der Altstadt Rostocks zur Warnow inszenieren und das Rostocker Stadtgefüge mit einem neuen Wahrzeichen aufwerten.
Das Raumprogramm für das Museum umfasst insgesamt ca. 3.620 m² Nutzungsfläche. Davon entfallen insgesamt 1.850 m² für die Bereiche der Dauer- und Sonderausstellungen. Weiterhin sollen Bereiche für Tagungen, Mitarbeitende und Service, ein Café sowie Flächen für Museumspädagogik entstehen.
Die geschätzten Gesamtbaukosten betragen 45 Millionen Euro. Diese werden anteilig vom Land Mecklenburg-Vorpommern und durch die Hanse- und Universitätsstadt Rostock getragen.
Nach der europaweiten Bekanntmachung zum interdisziplinären Realisierungswettbewerb im Mai 2021 bewarben sich im Teilnahmewettbewerb 54 Planungsteams aus zwölf europäischen und nichteuropäischen Staaten. Aus diesen wurde anhand einheitlicher und diskriminierungsfreien Kriterien eine Rangfolge festgelegt und 20 Bewerbergemeinschaften aus sieben Staaten ausgewählt, die zur Erarbeitung der Wettbewerbsbeiträge aufgefordert wurden.
Im Rahmen der Preisgerichtssitzung am 15. Februar 2022 werden die Arbeiten durch ein mit ausgewiesenen Expertinnen und Experten sowie Vertreterinnen und Vertretern der Landesregierung und der Hanse- und Universitätsstadt Rostock besetztes Gremium bewertet. Die Beurteilung erfolgt anhand der zuvor festgelegter und in der europaweiten Ausschreibung bekanntgemachter Kriterien unter Berücksichtigung der Hinweise aus der Vorprüfung der Sachverständigen. Hauptaugenmerk des Preisgerichts wird auf der Einschätzung der städtebaulichen und architektonischen Qualität der Entwürfe liegen.
Die in Wertungsrundgängen festgelegte Rangfolge der Arbeiten und die Entscheidung über Preise und Anerkennung sowie die Empfehlungen des Preisgerichts für die weitere Bearbeitung der Aufgabe werden in der Pressekonferenz bekannt gegeben.
Alle Arbeiten werden voraussichtlich vom 22. Februar bis zum 3. März 2022 im Rathaus der Hanse- und Universitätsstand Rostock ausgestellt werden. Es sind geführte Rundgänge geplant.
Der Baubeginn für das Archäologische Landesmuseum ist im Anschluss an die Bundesgartenschau im Christinenhafen ab Mitte 2026, die bauliche Fertigstellung bis Ende 2030 geplant.

Klicken Sie in das Bild und schauen sich um - hier soll der Neubau entstehen!

360°-Panorama - Im oder am Wasser? Ideen für innovatives Museum werden gesucht! Am Kempowski-Ufer im Stadthafen Rostock, hier an dieser Stelle, soll in den kommenden Jahren der Neubau entstehen. Der Wettbewerb läuft seit dem 23. Mai 2021. Bewerbungsschluss ist am 29. Juli 2021. © 2021 Christian Hoffmann, FM M-V

Pressekonferenz zum Neubau des ALM am 16. Februar 2022 um 13 Uhr in der Nikolaikirche Rostock

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